Dr. Nico Peters

 

 

 

 

 

COMPEON-Blogbeitrag    

 von Dr. Nico Peters    

 

 

 

Finanzierung der Unternehmensnachfolge

Deutschland ist ein Land der Erben. Das gilt nicht nur für den privaten Sektor, sondern auch im Unternehmenssektor. Denn in den kommenden zwei Jahren stehen in Deutschland rund 135.000 Unternehmen zur Übernahme an. Dabei ist mit einer generellen Nachfolgelücke nicht zu rechnen, winkt das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM) ab. Zwar nimmt die Zahl der potenziellen Übernehmer ab. Dennoch liegt sie deutlich über der Zahl der übernehmenswürdigen Unternehmen. 

Bereitmachen zur Übernahme

Für Experten ist eine Firma dann fertig für eine Übernahme, je konsequenter die Nachfolge in die Planung der strategischen Ziele mit einbezogen wurde. So rücken Unternehmensziele wie beispielsweise, Investitionsstaus zu vermeiden und die Anlagen regelmäßig zu modernisieren deutlich stärker in den Fokus. Auch die Sicherstellung eines durchgängigen Controllings ist wichtig, damit die transparente Dokumentation relevanter Kennzahlen gewährleistet ist.

Dabei sollten die Nachfolgeplanungen mindestens drei bis fünf Jahre vor dem Zeitpunkt der Übergabe starten. Zudem ist es wichtig, einen Notfallplan in der Tasche zu haben, sollte der Firmeninhaber plötzlich ausscheiden.

Das IfM in Bonn hat errechnet, dass sich die Unternehmen je nach Größe in ihrer Übergabewürdigkeit unterscheiden. Auffällig dabei: Stellen Unternehmen mit 500.000 Euro bis zu 1 Million Euro Gewinn in der Gesamtwirtschaft nur 6,7 Prozent aller Unternehmen, stellen diese in den kommenden vier Jahren 34 Prozent und damit 46.000 aller übergabereifen Unternehmen in Deutschland. Die meisten übergabewürdigen Unternehmen gibt es übrigens in Nordrhein-Westfalen. Dort sind es knapp 30.000. In Bayern bereiten sich rund 24.000 und in Baden-Württemberg rund 19.000 Unternehmen auf die Nachfolge vor. 

Jetzt könnte man diese Anleitung schon für ein Rezept halten. Aber es muss vor allem bei den Zwecken der Finanzierung unterschieden werden. So ist die Finanzierung des laufenden Geschäftes etwas ganz anderes als beispielsweise die Finanzierung der Unternehmensnachfolge. Beides muss in der gesamten Planung berücksichtigt werden. Doch beide sind hinsichtlich der Instrumente und Fristen völlig unterschiedlich. 

Struktur zahlt sich bei der Finanzierung der Unternehmensnachfolge aus

Wer früh an die Nachfolge denkt und das Unternehmen rechtzeitig darauf vorbereitet, tut auch etwas Gutes für die Unternehmensfinanzen. Denn eine gut strukturierte Nachfolgeplanung hat einen wichtigen Einfluss auf das Rating durch die Banken, entscheiden diese doch sowohl nach qualitativen als auch quantitativen Kriterien über die Kreditkonditionen. Und eben dort zahlt sich ein passendes Konzept zur Unternehmensübergabe in deutlich geringeren Zinsen aus.

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