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Paradigmenwechsel im Banking: Digitale Kanäle auf dem Vormarsch

27 Prozent der Privat­kunden können sich vorstellen, ihre Bank­geschäfte aus­schließlich bei einer reinen Online-Bank zu erledigen – 8 Prozent von ihnen planen sogar bereits innerhalb des nächsten Jahres einen Anbieter­wechsel. Was heißt das für den Geschäfts­kunden­bereich der Finanz­dienst­leister?

Laut aktueller Bitkom-Studie steht die Banken­branche vor einem gewaltigen Um­bruch: 76 Prozent der privaten Bank­kunden nutzen Online-Banking. Und nicht nur das: Auf die Frage, was ihnen bei der Wahl der Bank besonders wichtig ist, nennen nur noch 47 Prozent der Befragten die Bekannt­heit der Marke. Das Angebot an attraktiven Online-Leistungen wie Apps, Online-Bera­tung und Online-Banking ist dagegen für 57 Prozent der Privat­kunden ent­scheidend für die Anbieter­wahl. Diese Ent­wick­lung wird auch das Firmen­kunden­geschäft der Banken be­ein­flussen.

Die Offen­heit für Digital­anbieter steigt

Bereits 9 Prozent der Befragten der Bitkom-Studie nutzen ein Konto bei einer Bank, die aus­schließlich online agiert und keine Filialen betreibt. 8 Prozent planen einen Wechsel zu einem solchen Institut inner­halb der nächsten 12 Monate – 19 Prozent können sich vor­stellen, sämtliche Bank­trans­aktionen online zu regeln. Auch die Offen­heit für neue An­bieter wie PayPal steigt: 42 Prozent sind für die Nutzung offen und können sich vor­stellen, Über­weisungen und Einlagen­geschäfte mit solchen Dienst­leistern abzu­wickeln.

Was heißt das für den Geschäfts­kunden­bereich?

Im Privat­kunden­bereich ist die Digita­lisierung bereits in der breiten Masse ange­kommen. „Dieser Wechsel wird sich auch in der gewerblichen Unter­nehmens­finan­zierung nieder­schlagen – und das früher als sich so mancher denkt,“ erklärt Dr. Nico Peters, Geschäfts­führer von COMPEON, dem Finanz­portal für den Mittel­stand. „Jeder Mittel­ständler ist privat bereits in der digitalen Welt ange­kommen.“ Dies werde sich auch auf das Unter­nehmen zu über­tragen. Schließlich boomen Kredit­platt­formen im Privat­kunden­bereich bereits.

Die Offenheit für digitale Platt­formen ist dort bereits vorhanden: Wie die aktuelle COMPEON-Studie zur Mittel­stands­finanzierung zeigt, können sich 80,4 Prozent der Unter­nehmer vorstellen, Online-Platt­formen zu nutzen, um Ange­bote zur Unter­nehmens­finanzierung einzu­holen und zu ver­gleichen. Entscheidend ist dabei, dass neben schnellem Zugang und guten Kondi­tionen eine per­sönliche, trans­parente und vor allem unab­hängige Betreuung durch einen kompetenten Berater gewähr­leistet ist: Denn 79,6 Prozent der befragten Unter­nehmer legen hierauf besonders wert.

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