Finanz-Blog

5 praktische Helfer im Arbeitsalltag eines Unternehmers

Ein Unter­nehmen erfolg­reich zu leiten, ist meist mehr als ein „9-to-5“-Job. Damit Sie Ihre Zeit effizient und pro­duk­tiv nutzen, stellen wir Ihnen fünf kleine technische Helfer vor, mit denen Sie Ihren Business-All­tag schneller, bequemer oder effizienter be­wältigen.

Schon Friedrich Nietzsche hat einst ge­sagt: „Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave.“ Ein Unter­nehmer ist aber rund um die Uhr für den Er­folg seines Be­trieb ver­ant­wort­lich. Des­halb ist ein gutes Zeit­management das A und O. Dank aktueller technischer Ent­wicklungen gibt es immer mehr kleine Tools, Gadgets und ein­fache Tricks, wie Sie Zeit an redundanten Auf­gaben ein­sparen können, um den All­tag als Unter­nehmer wesent­lich stress­freier zu ge­stalten.

Gadget 1: Sprach­assistenten – die virtuellen Helfer

„Alexa, wie spät ist es in New York?“, „Ok Google, wann habe ich den Termin mit Herrn Müller?“ oder „Siri, reser­viere mir einen Tisch im Gast­hof am Rat­haus­platz für Donners­tag 19 Uhr, zwei Personen.“

Sprach­assistenten kommen vor allem im Privaten bei immer mehr technik-affinen Menschen zum Ein­satz. Es ist prak­tisch, vor allem, wenn man gerade im Auto zum nächsten Termin unter­wegs ist. Man hat die Hände frei und er­hält trotzdem schnell alle Informa­tionen. Aus diesem Grund bauen in­zwischen viele Auto­hersteller Sprach­assistenten in ihre Fahr­zeuge ein. Noch ist die Offen­heit vor allem in den USA noch deut­lich größer als in Europa, doch auch hier steigt die Neugier auf die kleinen Helfer im All­tag – trotz Be­denken, wenn es um Privats­phäre und Daten­schutz geht. Durch die große Nach­frage wird die Aus­wahl der An­bieter und Funktionen von Jahr zu Jahr immer größer. Neben den Pro­dukten großer be­kannter Marken bringen auch kleinere Hersteller in diesem Bereich ähn­lich funktionierende Pro­dukte heraus.

Doch wofür ist so ein Sprach­assistent gut? Und: Können Siri, Alexa und Co tat­sächlich den All­tag er­leichtern? An erster Stelle kann ein Sprach­assistent dem Unter­nehmer bei orga­ni­sa­torischen Auf­gaben helfen:

 

Mündlich Termine für den eigenen Kalender diktieren, an einen an­stehenden Flug er­innern oder die To-Dos für den Tag vor­lesen, welche man eben­falls mit Hilfe des Sprach­assistenten vor­her praktisch ein­sprechen kann.

Auch ein Taschen­rechner kann durch den Sprach­assistenten ganz leicht er­setzt werden. Aber auch komplexe Zusammen­hänge und Fragen können die meisten Sprach­assistenten mittler­weile beant­worten: Würde man beispiels­weise erst fragen „Wer ist Angela Merkel?“ und dann als nächstes „Wie alt ist sie?“, weiß der Sprach­assistent, dass von der Bundes­kanzlerin die Rede war und würde ihr Alter an­sagen. Dank künstlicher Intelligenz können im Laufe der Zeit aber auch noch deutlich komplexere Auf­gaben für Sie er­ledigt werden. Einen Test ist es wert!

Gadget 2: Wireless Screen Sharing – Weg vom Kabel­salat

Wie viel Zeit haben Sie bereits damit ver­bracht, Lap­tops für Meetings an Beamer und Monitore an­zu­schließen, Kabel zu sortieren oder den passenden Adapter zu suchen, um die wichtige Präsentation für das Kunden­gespräch oder interne Ge­spräch optimal dar­stellen zu können? Das kostet neben wert­vollen Minuten vor allem auch Nerven – dabei gibt es (von den be­kannten An­bietern) mittler­weile diverse Wire­less Screen Sharing Möglich­keiten, die Kabel, Adapter und An­schlüsse über­flüssig machen. Ein Klick auf dem Lap­top, Verbindungs­auf­bau zum Monitor oder Beamer – und schon kann die Präsentation starten.

Die Optionen: Es gibt (TV-) Monitore mit inte­grierten Screen Sharing Schnitt­stellen. Dabei handelt es sich meist um so­ge­nannte Smart TVs. Außer­dem gibt, ähnlich einen WLAN-Router, Schnitt­stellen, die an den Monitor an­ge­schlossen werden können und über die dann eine Ver­bindung zum über­tragenden Gerät her­ge­stellt wird. Die Investition in ein passendes Gerät für den Konferenz­raum lohnt sich, da nie wieder Kabel fehlen werden!

Gadget 3: Smartwatch – Das Smart­phone am Hand­gelenk

Ein wesent­lich bekannteres Gadget, welches aller­dings noch eher selten ver­wendet wird, ist die Smart­watch. Mit der Smart­watch haben Sie den Computer immer am Hand­gelenk und sind auf dem neusten Stand, wenn es um Ihr Unter­nehmen geht. Wichtige Anrufe, Termine, Nach­richten, E-Mails und sogar den Wert der Aktien können Sie ganz leicht mit einer Hand­bewegung an­zeigen. Zu­sätzlich bieten diverse Apps praktische Analysen, beispiels­weise Aus­wertungen zu Ihrer Web­seite, in Echt­zeit an – ohne, dass Sie ge­beugt mit dem Lap­top auf dem Schoß in der Bahn, im Meeting oder auf dem Sofa sitzen müssen. Der lästige (und mittler­weile auch häufig als un­höf­lich em­pfundene) Griff zum Smart­phone ent­fällt. Mit einer Riesen­auswahl an An­bietern und Modellen ist auch für jeden Ge­schmack die richtige Uhr dabei.

Nettes Beiwerk: Durch Schlaf­er­kennungs­softwares können Sie bei­spiels­weise auch die Dauer und die Qualität Ihres Schlafes in Analysen dar­stellen lassen. Mit Hilfe dieser relevanten Informationen lässt sich der Schlaf ver­bessern, was dazu führt, dass Sie stress­freier und er­holter am Tag sind. Zusätz­lich können Sie Ihre Smart­watch auch als Fitness­tracker nutzen. In diesem Fall misst diese Ihre körper­liche Aktivität im All­tag und er­innert Sie daran, sich mehr zu bewegen.

Gadget 4: Leistungsfähige Power­banks – Nie wieder Akku auf 0

Manchmal ist es schön, wenn man als Geschäfts­führer einmal eine Pause ein­legen und das Handy ab­schalten kann. Erreich­bar­keit ist heute aber natür­lich extrem wichtig: Wenn dann aber der Akku von Smart­phone oder Lap­top leer und keine Steck­dose zu finden ist, war es das mit der mobilen Erreich­barkeit. Um auf so einen Fall vor­be­reitet zu sein, sollten Sie immer eine (voll auf­ge­ladene), leistungs­fähige Power­bank dabei­haben. So sind Sie niemals ohne Akku unterwegs. Power­banks mit ordent­licher Leistung passen mittler­weile problem­los in jede Laptop-Tasche.

Gadget 5: Visitenkarten-Scan-Apps – Chaos beendet

Ob Messe­besuch, großes Meeting oder Kunden­gespräche: Der Aus­tausch von Visiten­karten gehört immer mit dazu. Doch die Pflege und Nach­bereitung fällt oft flach. Warum? Zeit­mangel, andere Auf­gaben oder auch einfach die Un­kennt­nis, von wem die Visiten­karte nochmal war – schließ­lich unter­hält man sich oft mit dutzenden Personen und sammelt Karten ein. Da ist es sinn­voll, direkt bei der Visiten­karten­über­gabe die Karte des Gegen­übers mit einer der vielen praktischen An­wendungen zu scannen. So geht nichts ver­loren und man hat alle Informationen immer parat und bereits sortiert, da diese Apps in der Regel die Daten auf der Visiten­karte auto­matisch er­kennen und beispiels­weise als Namen, Unter­nehmen, Telefon­nummer und E-Mail-Adresse sichern.

Achtung: Un­bedingt die für Ihr Gebiet geltenden Daten­schutz­regeln beachten. Gerade die DSGVO hat hier klare Leit­linien vor­ge­geben, um personen­bezogene Daten vor Miss­brauch und un­erlaubter, digitaler Sicherung zu schützen. Setzen Sie sich also vor der Ver­wendung un­bedingt damit aus­einander, wie Sie sich die Nutzung und Speicherung der Daten Ihres Gegen­übers ab­segnen lassen können und sprechen mit Ihrem Daten­schutz­be­auf­tragten darüber.

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