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Recap Podiumsdiskussion: Unternehmenskultur im Wandel durch die digitale Revolution

Am 14. März war COMPEON-Geschäftsführer Dr. Nico Peters als Teilnehmer der Podiumsdiskussion des Bankennetzwerks der Academy of Finance mit dem Thema „Unternehmenskultur im Wandel durch die digitale Revolution“ zu Gast.

Foto: B. Schaller (VÖB-Service/BANKENNETZWERK)

Termin: 14. März 2018 (18:00 – 20:30 Uhr)
Ort: NRW.BANK, Düsseldorf
Veranstalter: VÖB-Service / BANKENNETZWERK by Academy of Finance

Zum Thema: Digitalisierung im Mittelstand

Die Digitalisierung betrifft nicht nur einzelne Branchen, sondern gehört zu den zentralen Herausforderungen der gesamten Gesellschaft – und wird den Mittelstand als Motor der deutschen Wirtschaft, die Arbeitsweise und das alltägliche Leben der Beschäftigten grundlegend verändern. Nur wenn sich Unternehmen rechtzeitig und angemessen auf diese Situation einstellen, können sie am Markt noch bestehen bleiben.

Politik und Unternehmen sind an dieser Stelle gefordert. Nehmen sie die digitale Revolution als Bedrohung wahr oder sehen sie in ihr eine wertvolle Chance? Neue Geschäftsfelder und Fertigungsmethoden, Effizienzsteigerung und die Vernetzung bilden dabei das ab, was unter dem Begriff Industrie und Arbeit 4.0 zu verstehen ist.

Die Podiumsdiskussion

Vor mehr als 100 Gästen diskutierten die geladenen Experten aus den Bereichen Banking, Wirtschaft und Wissenschaft die Wege, die Unternehmen auf diesem Wandel beschreiten müssen. Die Veränderung der Kunde-Bank-Beziehung stand mit im Fokus der Podiumsdiskussion. Dabei war es Dr. Peter Güllmann, Bereichsleiter Unternehmens- und Infrastrukturfinanzierung der NRW.BANK, der die derzeitige Situation treffend beschrieb:

 

»Bankdienstleistungen werden vergleichbarer. Das spüren die Banken – und Fintechs verändern die Branche so sehr, dass sich die Frage stellt: Gibt es in 10 bis 15 Jahren diese Art von Banken noch? Wir als NRW.BANK nutzen dafür COMPEON, um unsere Programme digital noch greifbarer zu machen.«

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Mit in der Diskussionsrunde war auch COMPEON-Geschäftsführer Dr. Nico Peters, der diesen Bedarf nicht in der Zukunft sah, sondern den Blick bereits auf die aktuelle Situation lenkte:

»Der typische Mittelständler ist zwar kein Digital Native in seinem Unternehmen, aber privat absolut in der digitalen Welt angekommen. Der digitale Kanal ist heute schon in allen Ebenen etabliert. An diesem Punkt müssen die Banken nachziehen und gleichzeitig Vordenker sein, um am Bedarf der Unternehmen dran zu bleiben.«

Dass der Weg nicht im Top-Down-Verfahren gelingt, sondern von den Mitarbeitern getragen und gestaltet werden muss, war sich die gesamte Runde einig. Die Mitarbeiter müssten mitgenommen werden – inklusive eigenen Verantwortungsbereichen und angemessener Fehlertoleranz. Der Wandel im Kopf und die Erkenntnis, dass Digitalisierung eine Bereicherung für alle Beschäftigten darstellt, sei der Schlüssel für den zukünftigen Erfolg.

Get-together in entspannter Runde

Im anschließenden lockeren Gespräch tauschten sich die Zuhörer ausgiebig mit den Teilnehmern der Diskussionsrunde aus. COMPEON-Geschäftsführer Dr. Nico Peters fasste den Abend im Gespräch folgt zusammen:

»Es wird kaum über die Chancen der digitalen Revolution, sondern fast nur angstvoll über die Risiken gesprochen. Dabei vergessen viele, dass wir über den derzeitigen Ist-Zustand reden – und nicht über etwas, das in nicht absehbarer Zukunft stattfindet. Die Digitalisierung, ob in der Unternehmensfinanzierung oder der Gesellschaft, ist jetzt. Das muss im Bewusstsein der Entscheider ankommen, sodass alle Mitarbeiter an einem Strang ziehen, um diesen Wandel gemeinsam zu meistern – das Potenzial dafür ist bereits vorhanden.«

Teilnehmer an der Podiumsdiskussion:

 

  • Peter Güllmann (Bereichsleiter Unternehmens- und Infrastrukturfinanzierung, NRW.BANK, Düsseldorf)
  • Dr. Andreas Meyer-Falcke (Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf, Verbandsvorsteher der ITK Rheinland sowie Vorstand der Digitalen Stadt Düsseldorf e.V.)
  • Nico Peters (Geschäftsführer der COMPEON GmbH)
  • Björn Schnarre (Digital Leader, apoFuture, Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G., Düsseldorf
  • Dr. Martin R. Wolf (Lehrstuhl für Management von Informationstechnologie an der FH Aachen sowie Direktor des Instituts für IT Organisation & Management)

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