COMPEON-News

Working Capital Management

Die meisten Unternehmen verfügen über unerschlossene Liquidität. Durch ein aktives Management können sie diese heben: Das Working Capital Management zielt darauf ab, gebundene Liquidität freizusetzen, die Kapitalbindungsdauer zu optimieren und Bilanzstrukturen zu verbessern.

Das Working Capital als Kennzahl

Das Working Capital bezeichnet die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Höhe des Working Capitals zeigt also, wieviel Kapital im Unternehmen gebunden ist. Da diese Zahl als solche keine Aussagen hinsichtlich der Effizienz des eingesetzten Kapitals ermöglicht, wird beim Working Capital Management insbesondere das bereinigte Nettoumlaufvermögen betrachtet. Dieses spiegelt den vorhandenen Bedarf einer Finanzierung des Umlaufvermögens über externe Quellen wider. Oder kürzer: Wie viel Liquidität musste sich ein Unternehmen zinstragend von (zumeist) Banken leihen, um die notwendige Kapitalbindung zu refinanzieren? Eine Reduktion des Nettoumlaufvermögens hat demnach eine Erhöhung der Liquidität zur Folge.

Ansatzpunkte zur Optimierung

Das Working Capital Management beschäftigt sich mit allen Aktivitäten, die darauf zielen, die Kapitalbindungsdauer im Unternehmen zu optimieren und damit Liquidität freizusetzen. Im Fokus stehen hierbei vor allem Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie die Lagerhaltung.

Ein aktives Working Capital Management führt Unternehmen nicht nur zu einer besseren Liquiditätslage, es verbessert auch die Ergebnis- und Bilanzstruktur – und damit wesentliche Beurteilungsgrößen (z.B. die Eigenkapitalquote) für potenzielle Finanzgeber. Hinzu kommen ein tendenziell besseres Rating und somit günstigere Finanzierungskonditionen.

So funktioniert das Working Captial Management mit COMPEON

COMPEON unterstützt Unternehmen dabei, das im Wertschöpfungsprozess gebundene Kapital möglichst effizient einzusetzen. Da viele Unternehmer nicht einschätzen können, wie stark die Innenfinanzierungskraft Ihres Unternehmens ist, geben wir mithilfe eines Benchmarkings zunächst eine erste Indikation. Im zweiten Schritt widmen wir uns der Diagnose und der Identifizierung von Optimierungspotenzialen sowie der Entwicklung von Lösungen. Auf Basis dieser Lösungen können wir dann direkt maßgeschneiderte Angebote aus unserem einmaligen Netzwerk aus über 220 Finanzpartnern einholen.

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