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Jetzt 2019 planen – So starten Unternehmer perfekt ins neue Jahr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein guter Zeit­punkt, die Erfolge der letzten Monate Revue passieren zu lassen, aber auch aller­höchste Zeit, das kommende Jahr zu planen. Er­fahren Sie jetzt, was Sie auf keinen Fall bei der Planung ver­nach­lässigen sollten.

Finanzierung planen

Die Jahre­splanung für die kommenden 12 Monate steht für jeden Unter­nehmer zum Jahres­ende ganz oben auf der To-do-Liste. Ob Marketing­planung mit neuer Web­seite, Produktions­planung im Aus­land oder Budget­planung für den Ein­kauf von Roh­stoffen: Eine detaillierte Planung und Vor­be­reitung sind ent­scheidend für den unter­nehmerischen Er­folg.

Das vergangene Jahr analysieren, Probleme und Schwach­stellen heraus­finden

Jeder Unternehmer sollte zu­sätzlich zur üblichen Betriebs­wirt­schaft­lichen Aus­wertung auch eine eigene Zu­sammen­fassung des letzten Jahres er­stellen. Diese ist eher qualitativ ge­dacht und soll dazu dienen, einen Über­blick über die Vor­gänge im Unter­nehmen zu haben, die gut und weniger gut ver­liefen. Eine regel­mäßige jährliche Zu­sammen­fassung hilft dabei, die Jahre mit­einander zu ver­gleichen und Fehler bereits früh­zeitig zu ent­decken. Eine einfache Check­liste hilft dabei, die Ent­wicklungen über das gesamte Geschäfts­jahr genau zu ver­folgen:

  • Was hat gut geklappt, was waren dagegen eher die Miss­erfolge?

  • Waren die eigenen Ziele zu hoch­ge­steckt oder zu niedrig for­muliert?

  • Konnte die Budget­planung ein­ge­halten werden und wo lagen Knack­punkte?

  • Welche (neuen) Maß­nahmen konnten Kunden besonders gut erreichen und woran lohnt es sich weiter zu ar­beiten?

Wichtig ist hierbei, ein Gefühl dafür zu be­kommen, welche Auf­gaben für das nächste Jahr auf das Unter­nehmen zu­kommen und wie diese be­wältigt werden können. Das Ziel ist immer eine Ver­besserung und Weiter­ent­wicklung des Betriebs, der Mit­arbeiter sowie der Kunden­be­ziehungen.

Neue Ziele fest­legen

Nach der Rekapitulation von 2018 wird es Zeit, neue Auf­gaben und Ziele für die nächsten 12 Monate zu definieren. Eine klassische und effektive Methode, sinnvolle Ziele zu definieren und fest­zu­legen, ist die SMART-Formel.

SMART ist ein Akronym und steht für: Spezifisch – Messbar – Ausführbar – Realistisch – Terminiert.

Wenn ein definiertes Ziel alle auf­ge­führten Faktoren berück­sichtigt, fällt die Orientierung wesentlich einfacher, welche Maß­nahmen zur Erreichung dieses Ziels not­wendig sind. Auch die Prüfung, ob man die ge­steckten Ziele wie vor­ge­stellt erreicht hat, wird prakti­kabler ge­staltet. Einfache Bei­spiele:

  • Bis zum zweiten Quartal 10 Prozent mehr Um­satz im Gesamt­unternehmen erzielen

  • Bis zum letzten Monat des Jahres 2019 den Fuhr­park um vier neue Trans­porter er­weitern

  • Den durch­schnittlichen Um­satz pro Monat in Berlin um 20 Pro­zent steigern

Finanzierungsplaner ausprobieren

Um die ge­steckten Ziele zu er­reichen, sind meist Investitionen in den Betrieb nötig. Bevor das neue Jahr beginnt und die bereits fest­ge­legten Ziele an­ge­gangen werden, steht ein Über­blick über die finanziellen Mittel an, die benötigt werden, um diese Ziele auch zu er­reichen. Müssen Trans­porter aus­ge­tauscht werden? Wie alt sind die vor­handenen Ma­schinen und müssen diese ge­gebenen­falls erneuert werden? Müssen im kommenden Jahr, auf­grund des Diesel-Skandals, Firmen- oder Lieferwagen gewechselt? Wie sieht es mit Maß­nahmen zur Digitalisierung von Pro­zessen aus? Bei allen An­schaffungen, bei denen es einer Finanzierung bedarf, sollte eine aus­reichende Vor­lauf­zeit zur Planung ein­geräumt werden.

Je nach Finanzierungsanlass und Komplexität des Vor­habens sind mehrere Monate Pla­nung nicht nur ange­messen, sondern zwingend not­wendig. Eine tief­greifende Immobilien­finanzierung beispiels­weise be­nötigt mehr Vor­lauf­zeit als ein einfacher Betriebs­mittel­kredit.

Doch wie erkennt man als Unter­nehmer, wann der ideale Zeit­punkt für das eigene Pro­jekt zur Erreichung be­stimmter Ziele ge­kommen ist? Genau dafür haben die COMPEON-Experten einen Finanzierungs­planer ent­wickelt: Unter­nehmer tragen ledig­lich die Art der Finanzierung sowie den Zeit­punkt ein, an dem sie die Mittel benötigen. Die COMPEON-Berater erinnern den Kunden unver­bindlich und kosten­los zum besten Zeit­punkt, wenn es darum geht, mit der Vorbereitung des Pro­jekts zu beginnen.

Jetzt Finanzierung planen:

Niedrigzinsphase nutzen

Was Banken und Sparer ächzen lässt, erfreut Kredit­nehmer: Noch sind die Zinsen auf einem sehr niedrigen Stand. Aber Achtung – ein Ende dieser Phase niedriger Zins­sätze für Unter­nehmens­kredite deutet sich bereits an. Daher em­pfehlt es sich, diese Phase noch möglichst zeitnah aus­zu­nutzen. Unser Experten­tipp:

 

»Einen Kredit mit einer Lauf­zeit und Zins­bindung von beispiels­weise 15 Jahren kann der Unter­nehmer bereits nach 10 Jahren kündigen – und das ohne teure Vor­fällig­keits­ent­schädigungen an den Finanz­dienst­leister zu zahlen. Der Finanz­dienstleister kommt dagegen auch nicht mehr aus dem Kredit­ver­trag heraus: Der günstige Zins gilt über die gesamte Lauf­zeit hinweg.«

Dominik Prinz, COMPEON-Finanzexperte