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Wie viel zahlen Sie zu viel für Ihre Kreditlinie?

Die Kreditzinsen für Unter­nehmen sind niedrig. Selten war es günstiger, einen Kredit ab­zu­schließen. Trotz­dem zahlen Sie für Ihren Konto­korrent­kredit bzw. Kredit­linie weit über 7 Pro­zent? Warum ist das so? Und wie können Sie diese Zinsen senken?

Kreditlinie zu teuer Vergleich

Deshalb zahlen viele Unter­nehmen zu viel für die Kredit­linie

Die Kreditlinie ist bei vielen mittel­ständischen Unter­nehmen wie aus der Zeit gefallen: Vor vielen Jahren mit der Haus­bank ver­ein­bart, als noch andere Kondi­tionen galten – und bis heute nicht ver­ändert oder neu ange­fragt. Aus diesem Grund sind die Zins­sätze für Kredit­linien trotz Zinsen auf Rekord­tief oft immer noch teuer. Aller­dings hat sich der Banken­markt für Unter­nehmen in den ver­gangenen Jahren extrem ver­ändert. Viele Mittel­ständler finden heute Finan­zierungen wie Unter­nehmens­kredite oder Firmenleasing zu deutlich niedrigeren Zinsen als noch vor einigen Jahren. Die Chancen zur Optimierung sind groß. Aus diesem Grund sollten Sie un­be­dingt über­prüfen, ob auch Sie zu viel für Ihren Konto­korrent­kredit zahlen oder welche alternativen Finanzierungs­möglich­keiten abseits der Kreditlinie Sie nutzen können.

Studien zeigen: Wer Kontokorrent­kredite ver­gleicht, spart durch­schnitt­lich 20 Prozent

Angebots­vergleiche lohnen sich – ob beim Strom­tarif, der Wahl des besten Zu­lieferers und auch, wenn es um die Kredit­linie geht. Nur so hat man als Kunde die Möglich­keit, die günstigste Lösung aus­zu­wählen. Wie viel man tat­sächlich beim Vergleich des Konto­korrent­kredits spart, hat die Studie Mittelstands­finanzierung 2018 bereits deutlich gezeigt. Das Einspar­potenzial für den Mittel­stand ist hoch. Und viele Betriebe unter­schätzen die Kosten, die bei der Nutzung der Kredit­linie ent­stehen.

Unter­nehmen, die auf drei oder mehr Finanz­anbieter zuge­griffen haben, zahlten deut­lich weniger für die Kredit­linie als Mittel­ständler mit weniger Vergleichs­optionen. Ganze 20 Prozent konnten durch­schnitt­lich durch den Ver­gleich ein­ge­spart werden.

Während die Betriebe mit weniger Bank­verbindungen durch­schnitt­lich 7 Pro­zent Zinsen für die Kredit­linie zahlen mussten, lag der Zins­satz bei einem umfang­reicheren Ver­gleich nur bei 5,6 Pro­zent. Die Studie zeigt, dass die prozen­tualen Unter­schiede sehr weit aus­ein­ander gingen: 41,1 Prozent der befragten Unter­nehmen zahlten sogar 7,5 Pro­zent und mehr für die Kredit­linie. Hier sollte un­be­dingt ge­prüft werden, ob ein Anbieter­wechsel Spar­potenziale bietet, vor allem wenn der Konto­korrent­kredit regel­mäßig ge­nutzt wird. Gegebenen­falls ist dann auch eine Sockel­finanzierung eine Option. Dazu finden Sie weiter unten weitere Informationen.

Wie viel zahlen Sie aktuell zu viel? Lassen Sie uns das checken!

Unternehmer können schlecht ab­schätzen, ob Sie zu viel für den Konto­korrent­kredit bzw. die Kreditkinie zahlen – oder, ob der Prozent­satz an­ge­messen ist. Hier sollten Sie aber ein gutes Gefühl haben, nicht mehr zu zahlen, als Sie sollten. Lassen Sie uns das über­prüfen! Fragen Sie hier einfach Ihre Kredit­linie an und wir er­mitteln, ob Sie Ihren Zins­satz ver­bessern können. Unsere unab­hängigen Experten geben Ihnen Feed­back und sagen Ihnen klar, ob Sie eine günstigere Kredit­linie erhalten können:

Jetzt Kreditlinie unverbindlich anfragen und vergleichen

Nutzung der Kreditlinie

Viele Unternehmen nutzen die Kreditlinie bzw. ihren Konto­korrent­kredit regel­mäßig, um beispiels­weise Gehälter zu zahlen, spontan auftretende Reparaturen zu zahlen oder für die Vorfinanzierung von Auf­trägen. Aller­dings kann eine häufige Nutzung der Kreditlinie auf diese Weise hohe und vor allem unnötige Mehr­kosten ver­ur­sachen. Diese lassen sich durch eine kosten­sparende Sockelfinanzierung ver­meiden. Dabei wird an­stelle der Nutzung der Kreditlinie ein meist günstigerer Betriebsmittelkredit in der Höhe ein­ge­richtet, in der normaler­weise die Kredit­linie be­an­sprucht wird. So werden die höheren Kosten des Konto­korrent­kredits ver­mieden, die Kredit­linie für wirk­liche Not­fälle frei­gehalten und trotz­dem das Ziel (Zahlung der Gehälter, Vor­finanzierung des Einkaufs, etc.) erreicht.