Finanz-Blog

Zahl des Tages: 50,5 Prozent nutzen Leasing zur Fahrzeugfinanzierung

Viele Unter­nehmer haben bereits erkannt, dass Leasing eine echte Alter­native zum klass­ischen Kredit ist. Vor allem bei der Finanzierung von Fahr­zeugen ist Leasing beliebt, aber auch Maschinen oder technische Anlagen werden geleast.

Hintergrund

In der COMPEON-Studie Mittel­stands­finanz­ierung 2019 wurden rund 600 Ent­scheider aus mittel­ständischen Unter­nehmen befragt, wie sie Fahr­zeuge wie Dienst­wagen, aber auch LKW oder Gabel­stapler, in ihrem Unter­nehmen finanzieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Groß­teil der Unter­nehmer, wenn es um betrieb­liche Fahrzeug­finanz­ierungen geht, auf Leasing (50,5 Prozent) setzen. Mit großem Ab­stand folgt das klassische Dar­lehen (28,7 Prozent) zur Fahr­zeug­finanz­ierung.

Wie finanziert der Mittelstand Fahrzeuge?

Diagram: Fahrzeugfinanzierung

Miet­kauf wird aktuell mit 15,6 Prozent erst selten genutzt, obwohl die Finanz­ierungs­form eben­falls zahl­reiche Vor­teile hat. Häufig wird Miet­kauf auch mit Leasing verwechselt – jedoch ist der Unter­nehmer beim Miet­kauf der tat­sächliche Eigen­tümer des Fahr­zeugs. Beim Leasing ist dies nicht der Fall.

Weitere Informationen zum Miet­kauf und den Unter­schieden zum Leasing finden Sie hier:

Was ist Mietkauf – und wieso wird es Leasing den Rang ablaufen?

Prognose

Das Leasing von Fahr­zeugen wird auch im gewerb­lichen Kon­text weiter zunehmen. Die Vor­teile liegen auf der Hand: Die Liqui­dität des Unter­nehmers wird im Gegen­satz zum Dar­lehen nicht beein­flusst. Die Leasing-Raten lassen sich darüber hinaus steuer­lich absetzen. Bedenkt man, dass in einem Unter­nehmen häufig gleich mehrere Fahr­zeuge im Ein­satz sind und finanziert werden müssen, wird eine Nicht-Belastung der Liqui­dität umso wich­tiger.

Die COMPEON-Finanzexperten gehen davon aus, dass auch der Miet­kauf aufgrund seiner Vor­teile weiter­hin an Rele­vanz gewinnen wird. Denn im Gegen­satz zum Leasing geht beim Miet­kauf das Objekt in den Be­sitz des Unter­nehmers über – das Fahr­zeug bleibt also auch nach Ablauf der Finanz­ierung im Besitz des Unter­nehmens. Die Planungs­sicherheit, beispiels­weise bei der Nutzung von Lkw für Logistik-Unternehmen, bleibt gewahrt.

Aller­dings fragen viele Unter­nehmer ihren Leasing-Vertrag noch beim Fahr­zeug­händler an. Hier lassen sich Mittel­ständler oft bessere Kondi­tionen ent­gehen. Denn in diesem Fall fällt ein mög­licher Ver­gleich von Angeboten weg. Eine Online-Plattform wie COMPEON bietet Unter­nehmern hin­gegen eine größere Vergleichs­möglich­keit und damit eine Kosten­ersparnis. Vor dem Gang zum Händler lohnt sich also eine kosten­lose Anfrage bei einem Online-Finanzierungsportal.

Mehr Zahlen, Daten und Fakten

Für die COMPEON-Studie Mittel­stands­finanz­ierung 2019 wurden etwa 600 Teil­nehmer unter­schied­licher Branchen mittels eines quanti­tativen Online-Fragebogens zu ihrer derz­eitigen Finanz­ierungs­situation, Wünschen und Trends befragt. Die Teil­nehmer waren zum Zeit­punkt der Befragung alle­samt Ent­scheidungs­träger in Finanz­ierungs­fragen in ihrem jewei­ligen Unter­nehmen.

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