Finanz-Blog

Zahl des Tages: Handel und Hand­werk setzen auf diff­erenz­ierten Finanz­ierungs­mix

47,4 Pro­zent der Unter­nehmer im Han­del nutzen den Konto­korrent­kredit zur Finanz­ierung von Waren und Betriebs­mitteln. Damit ist die Nut­zung des Kontovkorrent­kredits im Han­del genau­so verbrei­tet wie Nut­zung eines klass­ischen Dar­lehens.

Hintergrund

Wenn es um die Finanz­ierung von Waren und Betriebs­mitteln geht, weicht der Finanz­ierungs­mix im Han­del sowie Hand­werk am stär­ksten vom all­gemeinen Durch­schnitt aller Unter­nehmen ab. Im Han­del ist die Nut­zung des Konto­korrent­kredits gleich­auf mit dem klass­ischen Dar­lehen, mit etwas Ab­stand ge­folgt vom Lief­eranten­kredit (29 Prozent). Im Hand­werk hin­gegen wird der Liefer­anten­kredit mit 34,7 Pro­zent noch­mals stär­ker genutzt. Er ist fast gleich­auf mit dem Dar­lehen (36,7 Pro­zent).

Finanz­ierung von Waren- und Betriebs­mitteln im Han­del und Hand­werk

Diagramm: Finanzierung von Waren- und Betriebsmittel im Handel und Handwerk

Die Befra­gung von rund 600 Ent­scheidern im Mittel­stand ergab außer­dem, dass Fine­trading in bei­den Bran­chen stär­ker genutzt wird als der Durch­schnitt aller Unter­nehmen. Über­troffen wird die Nut­zung der Ein­kaufs­finanz­ierung nur vom produz­ierenden und verar­beitenden Ge­werbe (28,8 Pro­zent).

Prognose

Dieser Um­stand liegt sicher­lich auch in der Natur der häu­figeren Waren- und Bet­riebs­mittel­finanz­ierungen im Handel und Hand­werk. Hier zeigt sich ganz deut­lich, dass das Finanz­produkt vom Vor­haben und Invest­itions­projekt abhän­gig ist. Durch eine brei­tere Auf­stellung beim Finanz­ierungs­mix haben die Bran­chen berei­ts einen guten Weg einge­schlagen. Klass­ische Finanz­ierungs­formen sind oft zu träge oder mit vielen Hür­den verbun­den. Neue Ange­bote und Anbieter haben rea­giert und in den letzten Jah­ren neue Lösun­gen entwickelt, die nun im Mittel­stand ankommen. Ein größ­erer Finanz­ierungs­mix wird sich in der näch­sten Zeit auch in anderen Bran­chen durch­setzen und ist im Hin­blick auf eine Erhöhung der eigenen Sicher­heit in Sachen Finanz­ierung abso­lut zu empfehlen.

Die Nut­zung des Konto­korrent­kredits ist den­noch weiter­hin sehr hoch. Da er an das Geschäfts­konto bei der Haus­bank gebun­den ist, scheuen vie­le Unter­nehmer sich, den Auf­wand eines Wech­sels oder der Eröffnung eines Zweit­kontos auf sich zu nehmen. Ein Ver­gleich über eine digi­tale Platt­form wie COMPEON, kann hier die Lö­sung sein. Unter­nehmer mit drei oder mehr Bank­verbin­dungen zahlen durch­schnitt­lich 20 Pro­zent weniger für ihre Finanz­ierung als jene, die sich auf eine ger­inge An­zahl an Finanz­ierungs­partnern verlassen. Durch eine An­frage über eine digi­tale Platt­form, spart das Unter­nehmen darüber hin­aus eine Men­ge Zeit: eine Finanz­ierungs­anfrage, die in sechs Min­uten abge­schlos­sen wer­den kann, wird bei mehr als 250 Finanz­partnern plat­ziert – digi­tal und ganz ohne lang­wierige Bank­termine.

Mehr Zahlen, Daten und Fak­ten

Für die COMPEON-Studie Mittel­stands­finanz­ierung 2019 wurden etwa 600 Teil­nehmer unter­schied­licher Bran­chen mittels eines quanti­tativen Online-Frage­bogens zu ihrer der­zei­tigen Finanz­ierungs­situation, Wün­schen und Trends befragt. Die Teil­nehmer waren zum Zeit­punkt der Befra­gung alles­amt Ent­schei­dungs­träger in Finanz­ierungs­fragen in ihrem jewei­ligen Unter­nehmen.
Komp­lette Studie nach­lesen? Hier geht’s zum Down­load:

Studie herunterladen