Der KfW-Unternehmerkredit
Die Auswahl an finanziellen Unterstützungsprogrammen für Unternehmer ist riesig. Mehr als 1.700 verschiedene Förderprogramme stehen Firmenchefs in Deutschland zur Verfügung. Geld, mit dem sich Unternehmen auf- und ausbauen lassen.
Ob der Ausbau des vorhandenen Maschinenbestandes, eine neue Fertigungshalle oder die modernste Energiespartechnik – Investitionsmöglichkeiten gibt es viele. Und günstige Fördermittel machen diese besonders attraktiv. Im komplizierten Förderdschungel verlieren Unternehmen jedoch schnell den Überblick.
Ein Basisprodukt der KfW Bankengruppe ist der Unternehmerkredit. Damit fördert die Bank Unternehmen bei Investitionsvorhaben mit einem Volumen von bis zu 25 Millionen Euro.
Die Nutzung eines KfW-Unternehmerkredits birgt für Mittelständler viele Vorteile.
Sie profitieren von:
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Günstigen Zinskonditionen ab 1,00 % effektiven Jahreszins
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Möglicher Tilgungsfreiheit zur Anlaufzeit
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Langfristigen Finanzierungszeiträumen von bis zu 20 Jahren
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Bis zu 50 % Haftungsfreistellung bei Investitionsfinanzierungen
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Den Kombinationsmöglichkeiten mit anderen öffentlichen Fördermitteln
Wer kann den KfW-Unternehmerkredit beantragen?
Die Fördermittel der KfW sind für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, dem Handwerk, dem Handel und Dienstleistungsgewerbe vorgesehen, wenn diese mindestens 5 Jahre am Markt sind.
Aber auch Freiberufler wie Anwälte oder Architekten können den KfW-Unternehmerkredit beantragen. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, darf der mögliche Empfänger nicht mehr als 500 Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften.
- In Kooperation mit
Wie erhalten Firmen den KfW-Unternehmerkredit?
Die Fördergelder werden im sogenannten Durchleitungsprinzip vermittelt. Unternehmen fordern im ersten Schritt Fördermittel bei Banken an. Diese prüfen den Antrag und leiten ihn – bei positivem Entscheid – an die KfW weiter.
Die KfW refinanziert dann die Banken, die so einen Kredit mit günstigen Zinskonditionen an das Unternehmen weitergeben können. Traditionelle Geschäftsbanken treten also als Mittler zwischen dem Förderinstitut und dem Unternehmen auf.
Was wird gefördert?
Mit dem Unternehmerkredit fördert die KfW sowohl materielle als auch immaterielle Investitionen. Klassische Beispiele sind:
- Kauf von Grundstücken, Gebäuden, Maschinen, Anlagen, Fahrzeugen und Einrichtungen, Beratungsleistungen
- Teilnahmen an Messen und Ausstellungen
- Warenlager und Betriebsmittel
- Patente
- Unternehmensübernahmen
Schnelltest: KfW-Unternehmerkredit für Ihr Unternehmen?
Sind Sie Unternehmer oder Freiberufler und können Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten, dann können Sie sich für einen KfW-Unternehmerkredit bewerben:
- Sie möchten investieren?
- Ihr Unternehmen befindet sich größtenteils in Privatbesitz oder Sie sind Freiberufler?
- Sie sind seit mindestens 5 Jahren unternehmerisch tätig?
- Ihre Firma oder Ihre Unternehmensgruppe machen einen Umsatz von maximal 500 Millionen Euro im Jahr?
- Sie möchten ein noch nicht abgeschlossenes Vorhaben finanzieren?
- Bei Ihrem Finanzierungsobjekt handelt es sich nicht um erneuerbare Energien?
Wie kann COMPEON Ihnen helfen?
Der KfW-Unternehmerkredit muss wie beschrieben grundsätzlich über eine klassische Geschäftsbank als Mittler bei der KfW angefragt werden. Über COMPEON können Sie Ihren individuellen Finanzierungswunsch einer Vielzahl von renommierten Banken vorstellen und Fördermittel direkt mit anfragen.
Erhalten Sie so einfach und schnell maßgeschneiderte Angebote verschiedener Banken und umfassende Transparenz zu gewerblichen Finanzierungskonditionen im Förderdschungel.
Haben Sie Interesse? Wir unterstützen Sie gern!
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