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Bankarbeitstag

Zahlreiche Begriffe aus dem Finanzbereich hat man oft schon einmal gehört, weiß aber nicht genau, was damit gemeint ist. Dazu gehört unter Umständen auch der sogenannten Bankarbeitstag. Es handelt sich dabei kurz gesagt um einen Arbeitstag, an dem die Banken für ihre Kunden geöffnet haben. Das Gegenteil des Bankarbeitstages ist dementsprechend ein Bankfeiertag, wobei beide Begriffe weltweit genutzt werden.

Worum handelt es sich beim Bankarbeitstag?

Vereinfacht ausgedrückt ist ein Bankarbeitstag nichts anderes als ein Wochentag, an dem die Kreditinstitute geöffnet haben. Nicht verwechselt werden darf der Bankarbeitstag allerdings mit einem Werktag, denn zu den Werktagen gehört allgemein auch der Samstag, weil zum Beispiel dort viele Geschäfte geöffnet haben. Für die Banken trifft das allerdings – bis auf wenige Ausnahmen – meistens nicht zu, sodass sich der Bankarbeitstag nicht auf den Samstag und natürlich erst rechtlich auf den Sonntag bezieht. International betrachtet hat sich die Bedeutung des Bankarbeitstages in den letzten Jahrzehnten faktisch nicht verändert, weil eben die weitaus meisten Kreditinstitute nach wie vor von montags bis freitags geöffnet haben, falls sie dann noch Geschäftsstellen besitzen.

Bankfeiertage als Gegenteil des Bankarbeitstages

Das Gegenteil des Bankarbeitstages ist folgerichtig der Bankfeiertag. Damit sind sämtliche Tage gemeint, an denen die Kreditinstitute nicht geöffnet haben. Während der Begriff des Feiertages allgemein bedeutet, dass es sich um einen besonderen „Ruhetag“ handelt, fallen unter die Bezeichnung Bankfeiertage auch die gewöhnlichen Sonntage. Gemeint sind damit also sämtliche Tage eines Jahres, an denen die Geschäftsstellen der Kreditinstitute nicht geöffnet sind.

Welche Bankarbeitstage gibt es in Deutschland?

In Deutschland haben die meisten Kreditinstitute von Montag bis Freitag geöffnet. Die Öffnungszeiten wiederum weichen teilweise voneinander ab, erstrecken sich allerdings meistens von 8:30 Uhr oder 9:00 Uhr morgens bis 16:00 oder 18:00 Uhr am späten Nachmittag. Manchmal hängt es auch von der Region und der einzelnen Geschäftsstelle ab, wann die Öffnungszeiten sind. Die Bankarbeitstage hingegen sind bei nahezu allen Kreditinstituten in Deutschland einheitlich. Lediglich einige Bankfilialen haben teilweise am Samstag, manchmal sogar am Sonntag geöffnet. Dies bezieht sich insbesondere auf meist kleinere Filialen, die Sie zum Beispiel an Flughäfen oder auch in größeren Bahnhöfen befinden.

Oft jeden Tag Bankarbeitstage bei Direktbanken

Etwas abweichend ist die Regelung der Bankarbeitstage von denen der Kreditinstitute mit Filialen bei den Direktbanken. Da es dort im eigentlichen Sinne keine Öffnungszeiten gibt, zu denen Kunden eine Filiale aufsuchen können, hat sich auch der Begriff der Bankarbeitstage etwas verschoben. Manche Direktbanken bieten ihren Kunden sogar einen 24 Stunden-Service an sieben Tagen in der Woche an. Bei dieser Definition haben manche Online-Banken dementsprechend jeden Tag einen Bankarbeitstag und somit gibt es keine Bankfeiertage, bis auf an bestimmten Feiertagen wie dem 1. und 2. Weihnachtstag. Allerdings trifft dies natürlich nicht auf sämtliche Direktbanken zu, denn manche Online-Banken haben die klassischen Bankarbeitstage von Montag bis Freitag durchaus übernommen.

Für welche Kunden sind Bankarbeitstage relevant?

Für die meisten Kunden haben Bankarbeitstage wenig Relevanz, insbesondere dann nicht, wenn der Großteil aller Bankgeschäfte mittlerweile ohnehin online durchgeführt wird und automatisch geschieht, wie zum Beispiel das Buchen von Überweisungen oder sonstige Transaktionen. Interessant sind Bankarbeitstage immer dann, wenn es sich zum Beispiel um eine sehr eilige Überweisung handelt. In dem Fall sollten Sie die Transaktion nicht unbedingt erst am Freitagabend in Auftrag geben, weil es aufgrund der nicht stattfindenden Verbuchung an den Wochenenden passieren kann, dass die Überweisung dann erst am Montag ausgeführt wird.

Darüber hinaus sind die Bankarbeitstage natürlich für sämtliche Kunden von Interesse, die eine Geschäftsstelle persönlich aufsuchen möchten, um sich dort zum Beispiel zu einer Immobilienfinanzierung beraten zu lassen. Aufgrund der zunehmenden Automatisierungen haben die Kreditinstitute mittlerweile immer weniger Geschäftsstellen, während größtenteils sogenannte automatische Filialen die mit menschlichen Berater in den Geschäftsstellen ersetzen. Dann wiederum spielt der Bankarbeitstag nur noch eine untergeordnete Rolle, weil Sie in den automatischen Geschäftsstellen zum Beispiel rund um die Uhr und an jedem Tag am Terminal Überweisungen durchführen oder sich am Geldautomaten mit Bargeld versorgen können.

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