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Broker

Der Begriff Broker ist den meisten Menschen vermutlich aus Filmen wie „Wallstreet“ bekannt. In aller Regel ist mit einem Broker ein Vermittler bzw. Zwischenhändler oder auch Makler gemeint, der als Finanzdienstleister im Finanzbereich aktiv ist. In der Praxis ist ein Broker zum Beispiel notwendig, wenn Anleger bestimmte Handelsgüter kaufen oder verkaufen möchten. In unserem Beitrag erfahren Sie, worum es ich bei einem Broker handelt, was dessen Aufgabe ist und welche Arten von Brokern es gibt. Darüber hinaus erläutern wir, welche Handelsobjekte ein Broker vermittelt und wie sich die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten gestaltet hat.

Was ist ein Broker?

Beim Broker handelt es sich um eine entweder natürliche oder juristische Person, die für andere Unternehmen oder Personen Finanztransaktionen ausführt. Der Broker handelt dementsprechend auf fremde Rechnung und führt in aller Regel zwei Parteien zusammen. Dabei kann es sich zum Beispiel auf der einen Seite um den Käufer einer Aktie und auf der anderen Seite um einen Verkäufer handeln, der die gleichen Wertpapiere veräußern möchte. In der Regel berechnet der Broker eine Gebühr für seine Vermittlungstätigkeit, die meistens als Kommission bezeichnet wird. Heutzutage sind Broker in den meisten Fällen im Finanzbereich aktiv, indem sie zum Beispiel Wertpapieraufträge vermitteln, an die Börse leiten oder selbst im außerbörslichen Handel ausführen lassen.

Welche Arten von Brokern gibt es?

Die weitaus meisten Broker, die heutzutage an den Märkten aktiv sind, sind sogenannte Aktienbroker. Insgesamt betrachtet lassen sich allerdings Broker nach verschiedenen Kriterien noch in andere Gruppen einteilen, sodass an den Märkten vor allem die folgenden Broker aktiv sind:

  • Aktien Broker
  • Versicherungsprodukte
  • Warenbroker
  • Großhändler
  • Discountbroker
  • Online-Broker

Die meisten Aktienbroker sind übrigens heutzutage automatisch Online-Broker, weil sie ihre Dienste ausschließlich über das Internet zur Verfügung stellen. Discountbroker sind in dem Bereich besonders günstige Broker, die den Kunden in der Regel eine (deutlich) geringere Maklergebühr offerieren.

Was wird über Broker gehandelt?

Es gibt eine ganze Reihe von Handelsgütern, die über die Broker gekauft oder verkauft werden können. Allen voran stehen hier Aktien, Anleihen, Fonds und Derivate. Darüber hinaus sind die Broker noch bei anderen Handelsgütern aktiv, wie zum Beispiel als Großhändler mit Rohstoffen wie Heizöl oder Benzin. Ferner werden noch andere Waren über Broker gehandelt, ebenso wie Versicherungen und weitere Finanzprodukte.

Was kostet ein Broker?

Da es sich beim Broker um eine Art Vermittler handelt, berechnet dieser für seine Leistungen eine Gebühr. In dem Zusammenhang wird meistens von Handelsgebühren, einer Courtage oder Provisionen gesprochen. Leitet der Broker für einen Anleger eine Wertpapierorder an die Börse weiter, fallen dafür meistens sogenannte Order- oder Transaktionskosten an. Diese können entweder als prozentualer Anteil am Handelsgegenwert in Rechnung gestellt werden oder in Form einer festen Gebühr, die zum Beispiel als Order-Flat bezeichnet wird. Die Gebührenmodelle der Broker sind teilweise recht unterschiedlich, sodass sich für Anleger ein Vergleich lohnt.

Warum brauche ich überhaupt einen Broker?

Im Hinblick auf Broker kommt bei Anlegern in der Praxis häufig die Frage auf, warum man diese überhaupt braucht. Auch wenn das Wort Broker in dem Bereich nicht geläufig ist, so handelt es sich beispielsweise auch bei einem Immobilienmakler letztendlich um einen Broker, der zum Beispiel ein Einfamilienhaus im Auftrag des Verkäufers an einen Käufer vermittelt. Bei solchen und anderen Vermittlungen stellt sich die Frage, ob man diese überhaupt benötigt.

Im Bereich des Aktienhandels ist ein Broker natürlich nicht zwangsläufig notwendig, denn alternativ könnten Sie Ihre entsprechenden Kauf oder Verkaufsaufträge auch von der Bank ausführen lassen. Meistens haben Broker allerdings die günstigeren Gebühren. Zudem benötigen Sie auf jeden Fall einen Finanzdienstleister, sei es die Bank oder einen Broker, denn als Privatkunde haben Sie nicht die Möglichkeit, eine Wertpapierorder selbst an die Börse weiter zu reichen. Es benötigt stattdessen immer ein System, über welches der Handel möglich ist.

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